Über mich

Meine Name ist Fabienne und ich möchte dir hier ein wenig von mir erzählen, damit du dir ein Bild von mir machen kannst:

 

Seit meiner Kindheit war ich mit vielen psychosomatisch verursachten Symptomen konfrontiert und ging deswegen von Pontius zu Pilatus. Ich habe sehr Vieles ausprobiert, doch nichts und niemand konnte mir wirklich nachhaltig helfen. Diese Zeiten waren für mich von viel Selbstmitleid, Frust und von einer Opferhaltung geprägt.

 

Im frühen Erwachsenenalter kam dann für mich der Zeitpunkt der Erkenntnis, als mir ein Arzt gesagt hat, dass er mit seinem Latein am Ende sei und er mir nicht mehr helfen könne. Er sagte zu mir, ich solle mir am besten selber helfen; vielleicht gäbe es tieferliegende Ursachen. Zuerst war ich am Boden zerstört, weil es nichts mehr im Aussen gab, woran ich mich noch festhalten konnte. Nachdem der letzte Strohhalm, nach dem ich griff weggefallen war, fiel ich für eine gewisse Zeit in ein Loch. Mir wurde erst später bewusst, wie recht doch der Arzt hatte. Er hat mich wieder an meine Eigenverantwortung und meine Selbstheilungskräfte erinnert.

 

Mir wurde je länger desto mehr bewusst, dass die Ursachen für meine Probleme wohl tiefer lagen und mein Körper eine Art Projektionsfläche dafür war, dass einige meiner Lebensweisen und –einstellungen nicht im Einklang mit meiner Seele waren. Ich begriff immer mehr, dass meine Symptome mich auf etwas aufmerksam machen wollten und mir signalisierten, dass ich mich aktuell nicht auf meinem Herzensweg befand. Mir wurde bewusst, welch entscheidende Rolle unsere Gefühls- und Gedankenwelt bzw. die emotionalen und mentalen Muster im Hinblick auf unser körperliches Wohlbefinden spielen. Ich verstand, dass ganzheitliche Heilmethoden die Lösung sind und bei Heilung eben nicht nur der Körper, sondern auch psychische Aspekte und die Lebensweise berücksichtigt werden sollten.

 

So begab ich mich auf einen Weg der Persönlichkeitsentwicklung und Heilung, der mich sukzessive immer näher zu mir selber brachte. Ich habe gelernt, mich selber anzunehmen und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen und mich nicht ständig nach fremden Erwartungshaltungen auszurichten. Ich kann sogar sagen, dass ich mich auf diesem Weg erst richtig kennengelernt habe. Die Verbindung zu meiner Herzenskraft wurde immer stärker und ich habe verstanden, dass ich meine Entscheidungen aus meinem Herzen und nicht auf Basis von Ängsten treffen sollte. 

 

Sicherlich war es nicht immer leicht und zeitweise haben sich die körperlichen Symptome auch noch verstärkt bemerkbar gemacht. In dieser Zeit kam Vieles hoch bzw. trat in mein Bewusstsein. Ich erkannte auch, in welcher Hinsicht ich mich selber sabotierte bzw. wie oft ich mir selber im Weg stand. Ich verstand aber je länger desto mehr, dass es normal, nein sogar gut ist, wenn diese Dinge hochkommen und sich zeigen, denn das gehört nun einmal zu einem Loslass- und Heilungsprozess dazu. Diese Dinge wollen gesehen und angenommen werden.

 

Der erste Schritt zur Heilung ist nämlich immer das Erkennen und Annehmen bzw. das Friedenschliessen mit dem, was war und ist. Jeder kennt wahrscheinlich das Gefühl, wenn sich da etwas Unangenehmes zeigt, dass man es dann möglichst schnell wieder weg haben will, es zur Seite schiebt und verdrängt. Oder dann verurteilen wir uns oder andere und suchen nach Schuldigen. Ich durfte verstehen lernen, dass ich Heilung nicht auf Basis einer Opfermentalität, nicht auf Basis von Verurteilung und auch nicht durch Verdrängung erlangen kann. Ich durfte lernen, diese Dinge einfach so sein zu lassen wie sie sind, loszulassen und mir immer wieder bewusst zu machen, dass ich es bin, die die Schlüssel für mein Wohlergehen in den Händen hält. Ich habe festgestellt, dass Loslassen von ganz alleine geschieht, wenn man in der Haltung der Annahme und des Friedens ist.

 

Heute betrachte ich das Leben und Vieles, was mir so passiert ist aus einem ganz neuen Blickwinkel und mit anderen Augen. Jetzt, im Nachhinein, bin ich allem zutiefst dankbar. So waren es eben gerade all die Probleme und schwierigen Zeiten, die für mich ein Weckruf waren und eine Veränderung in mir initiiert haben. Dank ihnen durfte ich auch erfahren, wie stark unsere Selbstheilungskräfte sein können, wenn wir an sie glauben und davon Gebrauch machen.

 

Hier und heute fühle ich mich sehr gut und bin vitaler und gesünder denn je. Das Ganze ist für mich wie ein Wunder, wofür ich sehr dankbar bin. Ich selber habe an mir erfahren, welche kleinen und grossen Wunder möglich sind, wenn man sich an sein wahres Potential erinnert und im Einklang mit seinem Herzen lebt. Entwicklung geht jedoch immer weiter und jede Erfahrung, die wir in unserem Leben machen ist wichtig und hat einen bestimmten Sinn. Und so ist unser Leben eine Reise der stetigen Entwicklung und des Wachstums.

 

Auf meinem Weg habe ich viel Wissen und praktische Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen wie bspw. Persönlichkeitsentwicklung, mentales Training, Meditation und Achtsamkeit, verschiedene Weltanschauungen, Spiritualität, Hypnose, Psychologie, Bewusstseinserweiterung, alternative Heilweisen etc. sammeln können. Dieser Weg hat mein Bewusstsein für ganz neue Ebenen und Betrachtungsweisen geöffnet. Ich liebe es, mich in diese Themen zu vertiefen, mich mit verschiedenen Lehren, Konzepten und Betrachtungsweisen auseinanderzusetzen und die Quintessenzen herauszufiltern. In jeder Lehre und in jedem Konzept steckt nämlich ein Funken Wahrheit und überall lassen sich sehr wertvolle Lebensweisheiten finden. Es macht mir Spass, scheinbar Unvereinbares und Gegensätzliches miteinander zu vereinen und zu kombinieren, um daraus neue, hilfreiche Methoden und Werkzeuge zu generieren.

 

Das wohl Wichtigste, was mir im Verlaufe meiner Entwicklung bewusst wurde, ist, dass alles, was wir brauchen und wonach wir suchen in uns selber liegt. Jeder Mensch ist ein einzigartiges und so kraftvolles Wesen. Es gibt so viele wunderbare Potentiale und Fähigkeiten, die nur darauf warten, endlich entdeckt und gelebt werden zu können. Wir alle sind die Schöpfer unseres Lebens und tragen all die Ressourcen, welche wir für unser Leben benötigen in uns.